Die Tora

Die Tora ist das wichtigste Buch im jüdischen Glauben. Sie ist eine große lange Rolle, bestehend aus einzelnen Bögen aus Pergament. Diese werden mit natürlichen Materialien zusammengeklebt. Die Torarolle beinhaltet die fünf Bücher Moses. Geschrieben wird die Torarolle in hebräischen Buchstaben.

 

Die Herstellung der Tora ist sehr aufwendig, da sie von Hand geschrieben wird und darf nur von speziell ausgebildeten Schreibern, dem Sofer, erfolgen. Der Sofer darf nur einen Federkiel der in Tinte getränkt wird, benutzen. Es dauert im Durchschnitt ein Jahr bis eine Tora fertig gestellt ist. Im Anschluss wird sie auf Fehler geprüft. Sie muss fehlerfrei sein.


Einführung der Torarolle

Die Einführung einer Torarolle ist ein sehr freudiges Ereignis. Am Anfang der Zeremonie werden die „Ehrenbuchstaben“ vervollständigt. Es sind die letzten Buchstaben der Tora, die besonderen geehrten Personen gewidmet werden.

 

Danach folgt eine feierliche Prozession, begleitet von Musik, Gesang, Tanz und Fackeln. Die Tora wird unter einem Baldachin in die Synagoge getragen.

In der Synagoge wird mit der Tora getanzt und dabei kreist man sieben Mal um der Vorbeterpult.

 

Der Tag der Tora ist ein besonders feierlicher Tag, an dem auch die von Trauer und Schmerz handelnden Kapitel he-rausgelassen werden.

Die Feier endet mit einem feierlichen und reichhaltigen Angebot an Speisen und Getränken.